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http://www.uli-boesking.de/rebo/
"Vor einiger Zeit hatte ich einen Bühnenmusikerjob für ein modernes Tanztheaterstück
an einem deutschen Opernhaus. Ich hatte mich mich auf der Bühne intensiv
zu bewegen und war deshalb auf einen Sender angewiesen.
Meine Violine sollte im Wechsel unverstärkt akustisch klingen und im nächsten
Augenblick in hoher Lautstärke elektrisch mit Effekten über die PA. Ich
hatte keine Gelegenheit, das Instrument zu wechseln. Der installierte
Piezo- Tonabnehmersteg konnte nicht benutzt werden, da der Piezo- Tonabnehmer
bei diesem Modell in den Steg unter der G-Saite eingebaut ist. Damit wird
die Kopplung der Saiten an den Korpus behindert und so das Instrument
inakzeptabel gedämpft.
Mit einem Anklemm-Mikrophon wäre das Rückkopplungsrisiko zu hoch gewesen.
Die meisten heutigen Piezo-Tonabnehmersysteme für Streichinstrumente sind
in Steg oder Stimmstock eingebaut oder an Steg oder Korpus befestigt,
was das Instrument, insbesondere eine Violine oder Viola, dämpft. Ein
einteiliger, an das Ende des Griffbretts zu klebender elektromagnetischer
Geigentonabnehmer, der weder Steg noch Korpus berührt, war die damalige
Notlösung.
Stegform, Saitenlage und Saitenbestückung variieren. Bei einem einteiligen,
griffbrettförmigen, starr montierten elektromagnetischen Tonabnehmer bestimmt
die Stegform den Abstand der Saiten zu den Tonabnehmerspulen und damit
die "elektrische" Lautstärke der Saiten. Die tiefste (G-) Saite einer
Geige ist also bei einem solchen starren Modell die leiseste und die D-,
A- und E- Saiten sind graduell lauter. Jeder Geiger, Bratscher, Cellist
oder Kontrabassist, der sein Instrument verstärkt, hat eine individuelle
Vorstellung von dessen elektrischen Klang. Ein justierbarer elektromagnetischer
Tonabnehmer ist also erforderlich.
Unser REBO ist die Lösung."
Uli Bösking, 2005
http://www.uli-boesking.de/rebo/
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