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Die Surfin'
Mo-Tones - Strandparty à
la Tarantino.![]() Mit frischem Programm, gut angeschrägt und mit fettem Druck ausgestattet, surfen die vier Mo-Tones Peter Hinrichs und Peter Apel (guit), Thomas
Milowski (b) und Martin
St. Kruzig (dr) ebenso respektlos wie virtuos mit Schredder-
Infernos
á la Dick-Dale und wabernden Echo-Maschinen durch den Surf-Beat
der frühen Sechziger Jahre (Shadows, Ventures, Spotnicks, Dale, Laika &
The Cosmonautes u.v.a.). Special: In ihrem Programm mit instrumentalen
Surf-Klassikern präsentieren die Surfin' Mo-Tones auch
ein satte Anzahl Songs der 50/60er
Jahre(Eddie Cochran/Cliff-Richard). Am Mikrofon: der Rock'n Roll-Shouter Torsten
Gluschke, bekannt von seiner Band Wild
Black Jets.![]() Infos zu: Peter Hinrichs und die Surfmusik Als
im Jahre 1960 "The Shadows", Gitarren-Quartett und Band des 17jährigen
britischen Sängers Cliff Richard ihren Instrumentalhit "Apache"
für Wochen an die Spitze der europäischen Charts beamten, gab
es auch für den damals zwölfjährigen Peter Hinrichs in Bremen
kein Halten mehr: Die nylonbesaitete Konzertgitarre wurde in die Ecke gelegt
und durch eine echte Fender Jazzmaster, einen VOX AC-30 (thank you Dad!)
und ein "EchocordSuper"-Bandechogerät der Marke Dynacord
ersetzt: beste Voraussetzungen also , um fortan in verschiedenen Bands unter
anderem die Highlights der internationalen Instrumentalmusik möglichst
originalgetreu nachspielen zu können. Zu den Hits der britischen Shadows
gesellten sich skandinavische (The Spotnicks, Laika and the Astronauts),
amerikanische (The Ventures, Dick Dale) und indonesisch-niederländische
(The Tielmann Brothers) Einflüsse, die in der Zeit von 1959 bis 1964
unter dem Sammelbegriff "SURFMUSIK" zwischen amerikanischem Rock'n
Roll und britischem Beat Millionen von Menschen in ihren Bann zogen: Everybody
was stoked, riding the wild, wild surf whilst gonna be trippin...Peter Hinrichs spielte in den Sixties und Seventies in zahlreichen Oldie-Formationen ("Rubber Duck"u.a. ) Bass oder Gitarre, übernahm von 1991 bis 1997 in der "Cliff & The Shadows Revival Band" die Lead-Gitarre und erfreute nachweislich mindestens zwei Mädchenherzen in der Provinz mit seinem schaurig-schönen Shadows-Sound. Gesättigt von Echotaps und Blubberhall beschloß er '98 , endlich richtig Gitarre zu lernen u. nahm Unterricht in der hohen Kunst der Jazzgitarre, was aber zur Folge hatte, daß diverse Bremer Jazzer leidenschaftlich zu surfen begannen. Logische Folge: im Sommer '99 wurden "THE SURFIN' MO-TONES" geboren; mit noch mehr Taps und Blubberhall, den Totenschädeln u. Fledermäusen aus Tarrantinos Kultfilmen (Pulp Fiction/From Dusk till Dawn), einer breiten Palette aus Surf-Instrumentals, wilden bis schmalzigen Rock´n Roll-Songs, fein zieselierten EchoOrgien und einer gehörigen Schaufel Dreck. Wie sagte Dick Dale in Malibu 1962, nachdem sein Fender Showman gerade abgeraucht war: "Ab und zu werfe ich einen Blick auf meine Saiten, und sie sind blauschwarz, weil sie heiß geworden sind". |