Uli Bösking,
geboren 1960 in Bremen, ist Multiinstrumentalist (Violine, Viola, Mandoline,
E- Baß) und Komponist. Er wurde in den 80er Jahren mit seiner Neutönerrockband
"Virulent Violins" bekannt (Carsten Mohring / Stefan
Walkau -b., Achim Färber / Ulrik Spiess / Oliver Bischof
-dr., Tom Bennett -vla.; 1989 CD "Red and Blue", Yellow
36 / EFA).
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Er war zusammen mit seinem Kollegen
Tom Bennett Gastmusiker bei Kultgeiger Blaine L. Reininger (u. a.
beim Festival zum 100. Todestag von Arthur Rimbaud 1991 in La Villette,
Paris und beim Tuxedomoon- Revival- Konzert 1992 in Athen) und Komponist
von Theatermusiken (1990: "Faust", Regie Peter Renz, Breminale,
mit Ulrik Spiess und Tom Bennett, "Das Gauklermärchen",
Regie Jochen Biganzoli, Kulturzentrum Schlachthof, Bremen, Musik "Virulent
Violins": Achim Färber -dr., Stefan Walkau -b., Tom Bennett
-vla.). |
| Als Mitglied und im Auftrag des "Arbeitskreis
Bremer Komponistinnen und Komponisten" vertonte er Gedichtzyklen
des 1915 verstorbenen Phantasten Paul Scheerbart ("Die große
Sehnsucht", 1993, mit Dietmar Kirstein, p., Bremerhaven, Radarturm)
und des spanischen Poeten Carlos Edmundo de Ory ("Besos Lagartijas
Mauereidechsküsse", 1994, mit Thomas Mävers
-b. im Rahmen des Projektes "Nachtklänge" des ABK
im Jungen Theater, HB). Er vertonte Texte verschiedener expressionistischer
Dichter (Paul Zech, Alfred Wolfenstein u.a.; Titel des Beitrags: "Tag
Unter") für das Projekt "Neue Lieder zur Arbeit"
des ABK in der Kulturwerkstatt Westend (mit Tobias Pflaum -b., Dietmar Kirstein
-vox, Ulrike Petritzki -vox, 1993). Im gleichen Jahr trat er als Interpret
von Neuer Musik (Friedemann Schmidt- Mechau: "wo gegen wart, 15.
Januar", Oldenburg, Münster; mit Jan-Peter Sonntag) in Erscheinung.
Als Studiomusiker und Lieferant für "Instant compositions"
arbeitete er unter der Leitung von Serge Weber 1989 an der Musik
zu Hans Kresniks Tanztheaterstück "Ulrike Meinhof"
mit. |
| Ab Mitte der 90er Jahre arbeitete
er verstärkt als Bühnenmusiker am Bremer Theater ("Engel
in Amerika - Teil II", Regie Christina Friedrich, mus. Ltg. Alan
Bern; mit Dirk Lüking -kb.,1995, "Pu der Bär",
Regie Irmgard Paulis, mus. Ltg. Alan Bern; mit Dirk Lüking, kb., 1995, |
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| "Gianni, Ginetta und die Anderen",
Regie Johanna Schall, Bremer Theater, mit Mark Scheibe -p. und Hans Christian
Klüver -asax., dr. etc., 1998, "Die kleine Zauberflöte",
Regie Irmgard Paulis, 1999) und für das Junge Theater ("The
Black Rider", 1997 - 99, Regie Ralf Knapp). Es folgten Konzerte
mit der "Black Rider Band" (Mark Scheibe -p. etc., Uli
Sobotta -euph. etc., Hans Christian Klüver -asax. etc.). 1995 übersetzte
Uli Bösking in Denia / Pais Valencia eine Lyriksammlung des spanischen
Autors Vicent Llorca in enger Zusammenarbeit mit dem Autoren ins
Deutsche. 1998 lieferte Uli Bösking Bratschen- und Geigensamples, Improvisationskonzept
& Performance für "Elektronik +1", ein Projekt des
Komponisten Marc Pira für den ABK. Mitgeschnitten von Radio Bremen
in der Kulturwerkstatt Westend, HB. Produktion einer CD des Projekts. Im
gleichen Jahr gründete er das 'Jazz neolatino'- Ensemble "Uli
Bösking y sus Mozos Molones" (Peter Apel -git., Dirk Lüking
-kb., Martin Kruzig -dr.). Das ausschließlich aus Eigenkompositionen
bestehende Programm begleitete er durch eigene Kurzgeschichten. 1999
vertonte er für die Band "FLUTin memoriam Rio Reiser"
(Carsten Andörfer -vox, Cordula Welsch -vln., Götz Kelling -vcl.,
Martin Kruzig -dr., Florian Friedrich -kb.) Lyrik verschiedener expressionistischer
Autoren. Im Jahr darauf CD- Produktion "FLUT in memoriam Rio
Reiser" in Fresenhagen. Ebenfalls im Jahr 2000 fanden die ersten
Konzerte seines Duoprojekts "DosUlises" mit dem Konzertgitarristen
Ralf Benesch statt. |
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2001 arbeitete Uli Bösking u. a. als Bühnenmusiker
für das Tanztheaterstück "Mata Hari" des Choreographischen
Theaters an der Oper Bonn unter der Leitung von Pavel Mikulástik,
Musik: Serge Weber |